MEIN AUSLANDSJAHR IN KANADA

MEIN AUSLANDSJAHR IN KANADA

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Montréal, Québec, CA August 2012 - Juni 2013

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Meine Orga: GLS Sprachenzentrum

what an awesome city… 20 mind-blowing facts about montreal

1. Peanut butter was invented and patented in Montreal by Marcellus Gilmore Edson in 1884.

2. Founded in 1807, the Royal Montreal Curling Club is the oldest sports club in North America.

3. More than 25% of university degrees awarded in Canada are in Montreal. Montreal has the second highest rate of college students per capita in North America, behind Boston.

4. The St. Joseph’s Oratory is the largest church in Canada.

5. Outside of Quebec, there are several places named Montreal in the world. To name a few: 6 cities in France and a castle built in 1115 in Jordan named Krak de Montreal.

6. Opening its doors on January 1st, 1906, at the corner of St-Catherine and Montcalm, Léo-Ernest Ouimet’s invention the Ouimetoscope was the first official cinema in North America.

7. There were five major riots due to hockey in Montreal: 1955, 1986, 1993, 2008 and 2010…2014?

8. The name of the island of Montreal for Kanienkehaka (Mohawks) is Tiohtiake, or “Island where nations and rivers unite and divide.”

9. The coldest day in Montreal was recorded on January 16th, 1957, with a temperature of -37.8 degrees Celsius. The hottest day was on August 1, 1975, with 37.6 degrees Celsius.

10. The first traffic light was installed in 1927 on St-Antoine (Craig Street at the time), to allow trains out of the Craig Terminus.

11. The voice that makes announcements ​​in the subway is the actress Michèle Deslauriers.

12. Montreal’s melon was so tasty that it was exported to cities like New York, Chicago, and Boston, where customers paid up to $1.50 to enjoy a slice in 1921 (roughly $20 today).

13. The STM is the 3rd busiest metro system in North America, after New York and Mexico City.

14. Opened in 1991, the Chinese Garden at the Botanical Garden is thelargest Chinese garden outside of Asia.

15. According to historians, the first game of football (as we know it today) was played in 1874 in Massachusetts between Harvard University and McGill University.

16. The street with the highest vertical drop is Clarke Avenue in Westmount. It has a difference of 113m between its highest point (158m) and the lowest (45m) above sea level.

17. On October 22nd, 1926, the great illusionist Harry Houdini took a few shots in his abdomen from the McGill student J. Gordon Whitehead just before a show at the Princess Theater. He died a few days later of a ruptured appendix, which, according to myth, was caused by Whitehead’s blows.

18. Le Galopant, Tchou Tchou, Joyeux Moussaillons, La Marche du Mille Pattes (previously Petite Montagne Russe), the Minirail, and La Spirale are the only remaining rides from the 1967 opening of La Ronde.

19. According to the 2011 census, the population of Montreal consists of 913,165 men and 973,315 women. Statistics do not mention the number of undecided.

20. The Habs are the only North American professional sports team with a winning record against every active team they’ve played.

Source: http://www.mtlblog.com/2014/05/20-montreal-mind-blowing-facts-you-never-knew-about/#

(Quelle: exchangeyearabroad)

Anonym sagte: Hallo :) Ich fliege im August auch für ein Jahr nach Kanada, nach Moncton in der Region New Brunswick genauer gesagt und wollte mal fragen wie du das mit elektrischen Geräten gehandhabt hast. Ich hab nämlich gehört dass dort manche Geräte wie Glätteisen nicht so gut oder garnicht funktionieren und dort gibt es ja auch andere Stecker.. Lg Sarah :)

hi! also ich habe jetzt das problem mit glätteisen etc nicht gehabt… aber ich habe nur die wichtigsten Geräte mitgenommen und für die brauchst du natürlich auch adapter ! also nimm nicht zu viel mit und ruhig 2 adapter statt nur einen. :) 

Anonym sagte: hey!:) Ich bin gerade auch i Montreal für ein Jahr und sogar ganz in der nähe wo du gewohnt hast.. in Beaconsfield:) Ich bin für die 10. Klasse hier und es geht dann ja auch gleich in die 11. .. wie ist das? und findet man sich gut wieder ein? wie ist das mit Noten und alles? Ich hoffe du liest das noch und schonmal vielen dank :))

Chillig ;) Also ich hab kein Problem gehabt was die Schule anging. Musste in Mathe echt was tun aber alle anderen Fächer sind eig easy es sei denn du hast iwie Bio oder so. Ich hab meine Noten von vorher genauso halten können und bin nicht wie von allen prophezeit schlechter geworden erst mal ;) also häng dich rein und dann passt das :) 

Anonym sagte: Ich weiß es ist schon eine Weile her seitdem du zurück gekommen bist aus Kanada aber hoffentlich liehst du das noch... Ich geh 2014/15 ein Jahr nach Quebec und hatte ein paar Fragen... Wie ist es da mit dem Franz.? kann man es verstehen? sind die Ski-Berge weit weg? würdest du denken das 3 Jahre franz. Unterricht reichen? und wie ist das so in der Schule? - sind die Leute nett und so? dankee

Das Französisch wirst du nach ein paar Wochen problemlos verstehen :) am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig.. Die Ski Berge sind alle in etwa 1h Entfernung von Montréal. Teilweise etwas weiter, aber ich empfehle dir die Organisation express tours wenn du mal so Skilaufen gehen willst in unterschiedlichen Gebieten. Das ist echt mega gut organisiert. 3 Jahre werden reichen. Ich hatte vorher 4. Ja klar sind die Leute nett :D also du musst vielleicht auch mal auf andere zugehen aber das wird schon klappen :) hoffe du liest das noch :D 

Anonym sagte: Warst du mit deiner Organisation zufrieden, oder gab es irgendwelche Mängel?

Nein, ich war mit GLS wirklich sehr zufrieden. Die waren immer direkt zu erreichen und haben mich schon vorher gut beraten. Außerdem ist die orga total cool was vor und Nachbereitung in Berlin angeht. Also insgesamt war von GLS aus als top. Meld dich doch mal bei mir falls du noch Interesse hast!!:)

Anonym sagte: Hey Christopher! Auch ich habe regelmässig deinen Bolg von Anfang bis zum Schluss verfolgt! Ich werde ebenfalls in ein paar Tagen nach Montreal aufbrachen (6 monate, Französisch). Kannst du ev. eine Zusammenfassung "der tollsten Orte in Quebec, die man unbedingt gesehen haben muss" machen? Ich wünsche dir alles Gute und willkommen zurück in deinem -alten- Leben :D

hey, schreib mir mal kurz anonym deine mail Adresse und dann schicke ich dir eine “to-do list” mit Empfehlungen für Montreal schüler, die ich schon mal angefertigt hab :)

Mithilfe!:) WICHTIG

AN ALLE, DIE MIT GLS INS AUSLAND GEHEN

Und unter anderem durch meinen Blog inspiriert wurden.

Ihr könnt mir helfen, ein gratis Flugticket nach Kanada zu bekommen.

Falls ihr betroffen seid, würde ich mich RIESIG über eine Mail (einfach oben unter “Beitrag einreichen”) freuen !!!

Danke im Voraus :)

Schon vorbei!? - Eingereicht von JNK

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich deinen Blog entdeckt und angefangen, mir deine ersten Beiträge durchzulesen. Der zu diesem Zeitpunkt letzte Beitrag war ein Video. Dein erstes Video, in dem du erzählt hast, dass du kurz davor bist, all deine Freunde zu verabschieden und dein bisheriges Leben hinter dir zu lassen. Ich hatte damals schon ein wenig über ein Auslandsjahr informiert, als ich deinen Blog entdeckte und vor allem als ich das Video sah, stand für mich fest, dass ich dasselbe erleben möchte. Ich begann damit, mich über Organisationen und Möglichkeiten zu informieren. Der Gedanke eines Auslandsjahrs setzte sich in meinem Kopf fest. Und so kommt es, dass es heute nur noch 40 Tage bis zu meiner Abreise nach Kanada (englisch) sind. Ich kann kaum glauben, dass es bald so weit ist. Und dass du auf einmal wieder da bist, wo ich doch gerade noch dein Video kurz vor der Abreise angeschaut habe. 

Ich habe deinen Blog seitdem regelmäßig verfolgt. Ich habe mir einige Blogs angesehen, damit ich mehr über das “Projekt Ausland” erfahren kann. Dein Blog war dabei aber der einzige, bei dem ich den ersten Post, den letzten Post und alles, was dazwischen lag, gelesen habe. Dementsprechend schade ist es auch, dass das alles nun vorbei ist. 

Bald werde ich meine eigenen Erfahrungen machen und hoffe, dass sie ebenso gut wie deine werden. Ich weiß wirklich nicht, was ich gemacht hätte, hätte ich deinen Blog nicht gesehen. Aus diesem Grund sage ich schon jetzt DANKE und wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute! 

Bis dann! :)


Dieser Beitrag erreichte mich heute morgen von einem anonymen Autor.

Dies zu hören erfüllt mich mit Ehre. Allein, wenn es nur einer Person so gegangen ist, finde ich, hat mein Blog einen Sinn gehabt.

Danke, dass ihr mir treu geblieben seid.

Zusammenfassung meines Auslandsjahres als Fotoreportage

Vor 1 Jahr - 1

Mein Erfahrungsbericht auf der GLS Homepage

Vor 1 Jahr - 1

it’s over, c’est fini. back to the roots.

Einige Zeit ist vergangen, seit ich nun wieder zurück in Deutschland bin.

Am Freitag meiner Ankunft haben meine besten Freunde mir eine Überraschungs-Welcome-Back Party gemacht. Es war so toll denn ich hatte ÜBERHAUPT nicht erwartet, dass das kommt. Grandios, ich habe es nicht geglaubt, als sie alle auf mich zu kamen und ich sie endlich wieder in die Arme nehmen konnte !

Am darauffolgenden Wochenende bin ich dann zu einer Freundin nach Berlin gefahren und war wegen des 9h Zeitunterschiedes sehr gebeutelt.

Direkt fällt auf: Alles ist so wie vorher. Man fühlt sich zu Hause im Urlaub, irgendwie realisierte ich nicht, dass ich nun endgültig wieder zurück bin.

Die Rückkehr erfüllt einen und gleichzeitig stellt diese Erfüllung eine Leere dar, denn alles ist so schrecklich gleich - wie vorher.

"Ach, du bist ja wieder da ! Und, wie war’s?"

"Richtig toll war es !"

"Gut, man sieht sich dann ja..!"

So verlaufen die Gespräche. In genau 4 Worten habe ich da die Erfahrung meines bisherigen Lebens zusammengefasst. Toll.

All das führt dazu, dass man sich vorkommt, als seien die 10 Monate wie ein zweiwöchiger Urlaub verlaufen. Irgendwie hat man doch nicht so viel verpasst und das lässt die komplett andere Zeit im Ausland praktisch zusammenschrumpfen. Nur wenn man sich in Erinnerung ruft, was man alles gemacht hat, dann versteht man, was man wirklich alles hinter sich hat und wo man durch ist.

Ich vermisse einfach alles. Meine neuen Freunde, meine neue Familie, mein neues Land, meine neue Schule. Ich vermisse mein neues (?) Leben.

Und hier muss ich nun wieder zurückkehren in das Leben davor, alte Erfahrungen, alte Menschen und mein altes Zuhause.

Auch mit der Familie ist es nicht leicht. In diesem Jahr bin ich nicht nur um ein ebensolches gealtert, sondern um viel mehr. Ich bin selbstständig geworden, eigenverantworlich und kann mein Leben selbst organisieren und mir selber Grenzen setzen.

Diese Freiheit wird mir nun genommen und es werden wieder von anderen Grenzen gesetzt, was eigentlich gar nicht notwendig wäre. Ich habe schließlich in einem ganz anderen Land auch überlebt, wo mir keiner ständig gesagt hat, wann ich zu Hause sein muss.

Mein Auslandsjahr ist nun fast vorbei, die Zeit hier wird wieder zu einem neuen Lebensabschnitt gezählt werden. Und wenn man pragmatisch ist, könnte man sagen, dass ich da bin, wo ich genau vor zwei Jahren war.

Vollkommen überarbeitet an meinem Schreibtisch, leer, aussichts- und visionslos. An demselben PC, am selben Ort, im selben Zimmer. Wo dieses Projekt angefangen hat und nun zu Ende geht.

Wir können die Uhr nicht zurückdrehen und Vergangenes bleibt in unseren Erinnerungen.

Ich weiß, dass ich aus jedem Tag das Bestmögliche machen muss, dafür leben wir. Das habe ich in diesem Jahr gelernt. Zeit ist wertvoll, Leben ist wertvoll.

Und ich weiß, dass ich zurückkommen kann, wann immer ich will.

this is the end.

es stimmt mich etwas nostalgisch zu wissen, dass dies hier nun mein letzter eintrag auf diesem blog sein wird.

ich habe dieses jahr in kanada eine erfahrung der besonderen art gemacht, die ich nur jedem ans herz legen kann. jedes auslandsjahr ist anders, aber das auslandsjahr ist, was du daraus machst.

ein neues leben, eine neue welt, ein neues zuhause und eine neue familie.

so kommst du in dein altes zimmer. alles sieht noch so schrecklich bekannt aus, so wunderbar und so furchtbar zugleich: es ist schön, alle wiederzusehen und wieder in deinem bett zu schlafen. doch bereits nach wenigen tagen begreifst du das erste mal, dass du so schnell nicht zurückkehren wirst in dein leben dort drüben.

du begreifst: du hast heimweh.

allerdings habe ich aus diesem auslandsjahr einiges gelernt.

wir gehen im leben durch schwierige und leichte phasen, so wie es auch in den 10 monaten der fall gewesen ist. manchmal sehnt man sich nach dem “zu hause” und nach der gewohnten umgebung, es geht einem nicht gut und es passt irgendwie alles nicht so richtig.

aber ein paar tage später geht es dann wieder besser. und für seinen psychologischen zustand ist man nun mal größtenteils selbst verantwortlich und wird mit sicherheit eine lösung finden.

deshalb: neue herausforderungen führen zu neuen erfahrungen. erfahrungen machen dich bereit für die zukunft.

und dennoch. ich habe heimweh. nach meinem zweiten zuhause.

in ein paar wochen werde ich diesen blog offline stellen und auch meine videos entfernen. wenn ihr fragen habt, wendet euch jederzeit an mich.

euer chris

Départ. Bientôt. 
*gepaCkt

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*gepaCkt